Die deutsch-norwegische Mezzosopranistin Lena Haselmann wurde in Heidelberg geboren. Engagements führten sie u.a. an das Teatro alla Scala in Mailand, an die Staatsoper Berlin, die Oper Göteborg, das Teatro Comunale Bologna, Royal Opera House Copenhagen, Staatstheater Wiesbaden, Prinzregententheater München, Theater Heidelberg,  zum Kunstfest Weimar, den New Opera Days Ostrava, Tschechien und den Schwetzinger Festspielen.

Neben den Partien des lyrischen Mezzosopranfachs hat sich in den vergangenen Jahren die Interpretation zeitgenössischer Werke zu einem Schwerpunkt ihres Repertoires entwickelt.In der Uraufführung  Salvatore Sciarrinos TI VEDO, TI SENTO, MI PERDO in der Inszenierung von Jürgen Flimm debütierte sie 2017 an der Mailänder Scala. Lena Haselmann ist seit 2010 regelmäßiger Gast beim Festival für Neue Musik "Infektion!" der Staatsoper Berlin, u.a. mit den AVENTURES/ NOUVELLES AVENTURES, den SONGBOOKS von John Cage, in Lucia Ronchettis LEZIONI DI TENEBRA, Stephen Olivers MARIO UND DER ZAUBERER, in Salvatore Sciarrinos MACBETH sowie LUCI MIE TRADITRICI und zuletzt 2019 als Titelintrepretin in Beat Furrers  RECITATIVO als Fräulein Else mit der Staatskapelle Berlin. Lena Haselmann war u.a. Interpretin in Uraufführungen von Liedern und Musiktheaterwerken der Komponisten Salvatore Sciarrino, Evan Gardner, Aziza Sadikova, Rolf Eggers, Annette Schlünz und Johannes Martin Kränzle. 

Die Mezzosopranistin sang unter Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Konrad Junghänel, 

Maxime Pascal, Helmuth Rilling oder Marco Angius und arbeitete mit Regisseuren wie Jürgen Flimm, Uwe Eric Laufenberg, Thaddeus Strassberger, Bernd Mottl, Philipp Kochheim und Isabel Ostermann zusammen. In THE CARP, einem Film von Fritz Polzer, der 2014 auf dem Boston Film-Festival erstmals gezeigt wurde, spielt sie die Sängerin. 

Auch als Lied- und Konzertsängerin ist Lena Haselmann im In- und Ausland gefragt. Besonderer Schwerpunkt bilden dabei Liedkompositionen aus dem skandinavischen Raum. CD-Produktionen sind u.a. "Rastlose Lieder" mit Werken norwegischer Komponistinnen sowie „Durchlöcherte Tradition“, die sich mit verfemter Kammermusik des 20. Jahrhunderts auseinandersetzt. Engagements als Konzertsängerin führten sie an das Storm Theater in Göteborg, Schweden, das Rokoko-Theater Schwetzingen, die Liederhalle Stuttgart, die Kölner Philharmonie und die Villa Wahnfried Bayreuth.

 

 

 

Foto: Christian Palm