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Seit 2022 ist Lena Haselmann-Kränzle Professorin für Gesang und Stimmbildung an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, wo sie zahlreiche Projekte initiierte, u.a. das Erasmus+Projekt VOW-Voices of Women, das sich mit Liedkompositionen aus der Feder von Frauen beschäftigt.

Die hohe Anerkennung ihrer künstlerischen und pädagogischen Arbeit spiegelt sich auch in einem Berufungsangebot auf eine Universitätsprofessur für Gesang am Mozarteum Salzburg im Jahre 2025 wider (nicht angenommen).

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Zuvor hatte sie von 2019 bis 2022 eine Professur für Gesang an der Hochschule Osnabrück inne, wo sie die Reihe „Vokalpädagogische Meisterkurse Osnabrück“ ins Leben rief. Für diese konnte sie international gefragte Künstlerpersönlichkeiten wie Annette Dasch, Klaus-Florian Vogt, Silvia Krüger und Laura Aikin als Gastdozierende gewinnen.

Von 2016 bis 2019 lehrte Lena Haselmann-Kränzle als Dozentin für Gesang und Gesangsdidaktik an der Hochschule für Musik Saar. Ihre Promotion widmete sie der Professionalisierung der Musikausbildung in Norwegen am Beispiel der Komponistin Agathe Backer Grøndahl. Das Diplom als Gesangspädagogin absolvierte sie an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg.

Als Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes wurde sie zudem unter anderem vom Richard-Wagner-Verband (Bayreuther Festspiele), der deutsch-norwegischen Willy-Brandt-Stiftung sowie der Mariann Steegmann Foundation gefördert.

Neben ihrer Hochschultätigkeit ist Lena Haselmann-Kränzle eine gefragte Gesangspädagogin und Referentin. Sie unterrichtete unter anderem an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, war Dozentin an der Akademie für Hochbegabte Humboldt auf Scharfenberg sowie Vocal Coach für das TV-Format „Popstars“ (ProSieben). Meisterkurse führten sie unter anderem an die Hochschule für Musik Saar, die Arktische Universität Tromsø (Norwegen), die Hochschule für Musik Detmold sowie an die Universität der Künste Berlin.

Ihre pädagogische Arbeit an der Staatsoper Berlin wurde in der Dokumentation „Du bist ein Stern“ der Deutschen Welle festgehalten. Zudem berichtete RTL in der Reportage „Große Bühne, kleine Stars“ über ihre Arbeit. Das zugrunde liegende Projekt wurde mit dem nationalen Förderpreis „Theater bewegt“ ausgezeichnet.

Von 2015 bis 2018 entwickelte sie für Kiezklänge e. V. Musiktheaterproduktionen mit geflüchteten Kindern und Willkommensklassen an der Anna-Lindh-Schule Berlin.

 

Darüber hinaus verbindet sie ihre künstlerische Tätigkeit mit wissenschaftlicher Forschung: Im internationalen Forschungsprojekt „Rescape“ arbeitet sie gemeinsam mit Prof. Lilli Mittner (Universität Tromsø) und Prof. Janke Klok (Humboldt-Universität zu Berlin) zu Fragen der akademischen Intervention im künstlerischen Kontext und deren Potenzial als innovative didaktische Methode.

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